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Feuerlöscher

Auf den nächsten Seiten möchten wir Sie über die verschiedenen Löschertypen informieren. Zum einen unterscheiden sie sich in ihrer Bauart und somit in ihrer Handhabung. Die Unterschiede der Löschmittel und deren Einsatzbereiche erläutern wir in den nebenstehenden Verweisen.

Bei der Bauart unterscheiden wir zwischen Dauerdrucklöschern und Aufladelöschern. Bei den Dauerdrucklöschern ist das Treibmittel im Behälter beaufschlagt, wodurch der Behälter dauernd unter Druck (ca. 15 bar) steht. Der Vorteil der Dauerdrucklöscher liegt in der einfachen Konstruktion und somit im günstigen Anschaffungspreis. Allerdings besteht bei diesen Löschern aufgrund ihrer Bauart die Gefahr, dass trotz sorgfältiger Prüfung der Betriebsdruck entweichen kann und der Löscher dadurch nicht mehr einsatzfähig ist. Zudem muss nach jeder Behälterinnenprüfung der Druck neu beaufschlagt werden, was die Wartungkosten gegenüber den Aufladelöschern erhöht.

Aufladelöscher sind so wie sie am Halter hängen völlig drucklos. Erst bei Betätigung der Auslösevorrichtung wird der Löscher mit seinem Betriebsdruck (ca. 15 bar) aufgeladen. Zudem sind sie durch ihre Konstruktion (Schlagknopf, Schlauch mit Löschpistole) besser zu handhaben. Die Wartungskosten sind ebenfalls günstiger, da der Druck in einer Patrone gespeichert ist. Diese wird bei der Kontrolle gewogen und muss nicht bei jeder Innenprüfung erneuert werden .

Der nächste Entscheidungspunkt ist der Einsatzort des Feuerlöschers und somit die richtige Auswahl des Löschmittels.

Wird der Feuerlöscher zum Beispiel in oder an einem Fahrzeug mitgeführt oder im Außenbereich von Gebäuden platziert, dann kommt als Löschmittel Pulver zum Tragen. Pulver ist relativ unempfindlich und ist bis -35°C Frostsicher.

In sensiblen Bereichen wie EDV-Verarbeitung, Steriel- und Zytolaboren, Räumlichkeiten mit hochempfindlichen medizinischen Geräten (MRT,CT, Röntgen ...) ist CO2 das ideale Löschmittel. Kohlendioxyd hinterlässt keinerlei Löschmittelrückstände, hat allerdings keine gluthemmende Wirkung.

In Räumen (Wohnungen, Beherbungsbetriebe, Verwaltung, ...) ist Schaum ein ideales Löschmittel. Schaum besitzt durch seine kühlende und stickende Wirkung eine effiziente Löschwirkung. Zudem sind die Folgeschäden durch das Löschmittel, im Gegensatz zu Pulver, sehr gering.

In gastronomischen Bereichen wie Küchen und Imbissbuden oder auch Backstuben wo Fette und Öle zum Zwecke des frittierens erhitzt werden, muss ein für Fettbrand geeigneter Feuerlöscher vorhanden sein. Unter Hitze vergelt das Löschmittel und bildet eine luftundurchlässige Schicht.

In metallverarbeitenden Betrieben wo viel Metallspan anfällt, sollte ein Metallbrandlöscher verwendet werden. Das speziell für Metallbrand entwickelte Pulver legt sich über den Brandherd und erstickt so die Glut.

Sie sehen, es gibt nicht den universellen Feuerlöscher. Da auch die Preisfrage in einigen Betrieben oder Haushalten ein Entscheidungskreterium ist, ist die Auswahl des Löschers meist ein Kompromiss zwichen Kosten und Nutzen.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Löschmittel und Löscher vor. Wir hoffen, dass wir Ihnen hiermit eine Entscheidungshilfe an die Hand geben können. Sollten Sie dennoch eine Frage haben, stehen Ihnen auf unserer Kontaktseite mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, diese zu stellen.

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